Ein Soundchair als Sitzsack Alternative?

Abends in den Sitzsack fallen und vom langen Tag entspannen. Oder sollte es vielleicht besser ein Soundchair sein?

Soundsessel und Sitzsack unterscheiden sich deutlich voneinander. Der eine ist seit der Flower-Power-Zeit ein heiß geliebtes Designobjekt, der andere eine Hightech-Erfindung, um endlich das komplette Multimedia-Equipment in nur einem Sessel zu verstöpseln. Gemeinsamkeiten gibt es allerdings auch. Bei beiden handelt es sich um optisch außergewöhnliche und phänomenal bequeme Sessel. Aber ist der eine wirklich ein würdiger Ersatz für den anderen?

Soundchair oder Sitzsack – wir lassen sie gegeneinander antreten.

Das „Who’s who“ der Trendsessel

Der eine Hightech, der andere ein Relikt aus einer vergangenen Epoche. Vielleicht ist es genau das, was die Entscheidung so schwer macht.

Denn eigentlich will man sie beide: den charmanten Sitzsack und den gnadenlos futuristischen Hightech-Stuhl.

Der Sitzsack – unspektakulär und geliebt

Zunächst zum Sitzsack. Denn er ist der ältere und war bereits zu Zeiten der „Beatles“ und VW Kastenwagen ein Renner. Im Gegensatz zu kurzen Röcken und dem Mofakult musste der Sitzsack in 60 Jahren nie pausieren. In jedem der „Versandhauskatalog“ gab es in all den Jahren jeweils mindestens einen Sitzsack – unterbrechungsfrei.

Der Sitzsack passt sich nicht nur den Wohntrends an. Er passt sich den Körperkonturen an und ist ein Leichtgewicht, das sich flexibel nutzen und mit der Einrichtung kombinieren lässt. Sitzsäcke gibt es in unzähligen Formen und Ausführungen – eine schöner als die andere.

Bequemes Sitzen, so pur wie seine Form – so das Versprechen des unkomplizierten Sitzsacks.

Der Soundchair – Luxus-Thron für Multimedia-Enthusiasten

Beim Anblick des Soundchairs kommt schon etwas Wehmut auf: beamen und fliegen kann er nicht.

Soundchair im Wohnzimmer

Spätestens mit diesen Funktionen wird der Soundchair zum Verkaufsschlager, mit dem Potenzial den Sitzsack zu schlagen. Der Soundchair ist eine Fusion aus Autositz und Multimedia-Funktionen. Er kann mit Fernseher, Konsolen oder Musikanlagen verbunden werden. Wie auch der Sitzsack ist der Soundsessel „ebenerdig“ – ohne Stuhlbeine oder Sesselfüße.

Soundchair – ernstzunehmender Konkurrent?

Als Konkurrent zum Sitzsack tritt der Soundsessel nicht wirklich an. Der Soundchair ist sehr hochwertig verarbeitet:

Mit professioneller Polsterung, Verstrebungen, Bügeln und natürlich der Technik unterscheidet er sich in seiner Ausstattung überdeutlich vom Sitzsack. Bluetooth, SD-Karten-Slots, Soundsysteme und Subwoofer gehören zur Ausstattung eines ordentlichen Soundchairs.

Der Soundchair firmiert unter anderem als Soundsessel, Gaming Sessel, Zocker Sessel, Musiksessel und Multimediasessel.

Hilfestellung bei der Entscheidung – die Vor- und Nachteile

Der Soundchair ist ein Nischenprodukt. Er hat keine echte Konkurrenz auf dem Markt. Soundsessel sind sehr neu in Design und Funktion. Soundchairs sind nicht nur für Gamer. Sie sprechen auch Musikfans an, die gemütlich sitzen und edelsten Sound genießen möchten.

Spielen, Smartphone, TV und Musikanlage – überzeugende Funktionen eines Sessels mit ausgesprochen coolem Design. Die Vorteile des Soundchairs sind seine Funktionalitäten:

  • Sound direkt am Ohr
  • Sessel und Soundbox in einem
  • Mobil, beweglich, variabel aufstellbar
  • Platzsparend
  • Günstiger als ein Soundsystem.

Als Nachteile des Soundchairs lassen sich seine suboptimale Soundausstattung nennen. Zwar ist sie kostspielig und sehr gut, kommt aber an hochwertige Soundboxen nicht heran. Der Sitz ist ebenfalls nicht jedermanns Sache: Dem einen ist er zu flach, dem anderen noch zu hoch. Insgesamt gilt der Soundsessel als ultrabequem. Bei vielen Modellen ist die Rückenlehne verstellbar.

Der Sitzsack kommt ganz ohne Hightech-Schnickschnack ins Haus. In fast 60 Jahren konnte er sich nicht zum Tech-Upgrade durchringen. Mondflüge, Marsmissionen – nichts konnte den Sitzsack aus der Fassung bringen. Nicht wenige Wohnobjekte konnten sich so beharrlich auf dem Markt halten.

Auch heute noch gibt es den Sitzsack nur in der Version 1.0 – und immer noch mit zahlreichen Vorteilen:

  • Bequem, modern und sehr leicht
  • Härtegrad kann durch Füllmaterial reguliert werden
  • Farben und Formen so viel wie Sterne am Himmel
  • Wenig Pflegebedarf
  • Je nach Material auch Outdoor nutzbar

Als Nachteilig wird gelegentlich die Formlosigkeit des Sitzsackes genannt. Andere sehen darin den Charme des ultimativen Sitzmöbels. Stoffe und Materialien des Sitzsacks können unter Umständen nicht Wasser- und schmutzabweisend sein. Wird der Sitzsackbezug unschön, ist die Freude schnell dahin. Im Prinzip gelten die Gegenargumente auch für den Soundchair.

Sitzsack und Soundchair sind in unempfindlichen Kunstlederausführungen erhältlich. Allerdings muss der Sitzsack nach 2 bis 3 Jahren nachgefüllt werden.

Soundsessel – der Beginn einer neuen Sitzsack-Ära?

Der Soundchair hat schon das Zeug, dem Sitzsack einige seiner Marktanteile abzuknöpfen. Soundsessel sind äußerst bequem, hochwertig und überzeugen mit ihrer Funktion. Ein typischer Soundchair mit hochwertiger Ausführung ist mit 2 x 2 Watt Lautsprechern ausgestattet  – auf Kopfhöhe für optimalen Klang. Auf der Rückseite ist ein Subwoofer eingebaut.

Der Soundchair hat ein integriertes Netzteil, das mit der Steckdose verbunden wird. Insbesondere bei Soundsesseln mit Bluetooth Verbindungen wird es kabellos richtig bequem. Musikvergnügen, Smartphone-Anschluss und exzellente Soundqualitäten – der Soundchair hat durchaus das Zeug zum neuen Chill-Liebling der Gegenwart.

Bequem, bodennah und multimedial – Soundsessel ohne Gleichen

Soundchairs gibt es in super schicken Designs. Sie sind megabequem – so wie auch der Sitzsack. Nachgesagt wird den Soundsesseln ein lässiges und neues Couchfeeling. Als „Mittelding“ zwischen Sessel und Stuhl ist beim Soundchair ein durchaus überzeugender Sound inklusive.

Viele der Soundsessel lassen sich leicht wippen oder schaukeln – perfekt, um beim Musikhören eine Runde lang wegzudösen. Für Gamer oder Heimkino-Enthusiasten gibt es für den Soundchair kaum eine Alternative.

Ergonomie – alles eine Sache der Perspektive

Was genau ist ergonomisch? Beim Vergleich von Sitzsack und Soundsessel drängt sich zwangsläufig die Frage auf. Denn schließlich behaupten sie beide, ergonomisch zu sein. Ihre Sitz-Ausstattung unterscheidet sich allerdings gewaltig. Der Sitzsack passt sich mit einer Füllung (oft Styropor-Kügelchen) der Körperform perfekt an, der Soundchair unterstützt mit teuren Polsterungen und verspricht:

  •  Perfekten Sitzkomfort
  • Ausgezeichneten Halt
  • Optimale Sitzhaltung

Keine Frage – ergonomisch sind beide. Der eine ist plump und ergonomisch, der andere mit kleinen und großen Polstern ergonomisch durchgestylt. Der Sitzsack ist unprätentiös und bringt seine eigene Kultur in den Wohnraum, der Multimedia-gespickte Soundsessel passt zum bequemen Sitzen mit all den Gadgets, die der Sitzsack verschlafen hat.

Warum überhaupt einen Soundsessel anschaffen?

Professionelle Gamer oder Multimedia-Enthusiasten sitzen sehr lange am gleichen Platz. Knirschende Sitzsäcke sind auf Dauer nicht das richtige – insbesondere dann nicht, wenn es um mehrere Stunden entspanntes und schmerzfreies sitzen geht. Der Gamer oder Multimedia-Nutzer muss seine Position halten können. Mal kurz zur Seite drehen oder zurücklehnen erfordert eine Anpassung des Bildschirms.

Zu den beliebtesten Soundchairs zählen die Sessel des Herstellers Wohnling. Ursprünglich für Gamer entwickelt, ist die Wohnling-Serie bei Musikfans und Chillern gleichermaßen beliebt. Der Wohnling-Soundsessel lässt sich platzsparend zusammenklappen – auf ungefähr 50 Prozent seine ausgeklappten Formats. Mit sehr unterschiedlichen und allesamt äußerst attraktiven Designs und Polsterungen haben die Wohnling Soundchairs durchaus das Potenzial, einer für alle zu werden. Das kann er schaffen, wenn er sich zum Fernsehsessel der „Next Generation“ entwickelt. Denn im Gegensatz zum Sitzsack sind Ur-Opas Fernsehsessel (fast) schon ausgestorben.

Sitzsack oder Soundchair – wer macht das Rennen?

Das ultimative Entscheidungskriterium für den einen oder den anderen ist der Verwendungszweck. Um es vorweg zu nehmen: Ambitionierte Gamer und Multimedianer werfen sich in den Soundchair. Beide sind leicht und sehr beweglich. Sie sind vielseitig, lassen sich überall aufstellen, machen sich klein, wenn es sein muss und sie sind bequem. Soll der Sessel allerdings mehr sein, als eine gemütliche, dekorative und sympathische Sitzgelegenheit, so muss ein Soundsessel her: Er hat die begehrten Funktionen, den Netzstecker und eignet sich mit seiner speziellen ergonomischen Ausstattung besser für ein langes Sitzen.

Für das bequeme und unkomplizierte Chillen mit Chips und Cola, den langen Liebesfilm oder alle Game of Thrones Folgen kann es nach wie vor jederzeit der Sitzsack sein: abwaschbar, anpassbar und so richtig zum einkuscheln. Einwenden werden die Soundchair-Fans, dass es die Movies sind, bei denen der Soundchair seine Kompetenzen voll ausspielen kann: Super Klang direkt auf den Ohren und das alles ohne Kabelsalat.

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